Langendamm (MH). Ein einsatzreiches Jahr war es für die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Langendamm. Dieses konnte man dem Bericht auf der Jahreshauptversammlung am vergangen Samstag entnehmen.

ff jhv2015

Zu Beginn der Versammlung ging jedoch der stellvertretende Ortsbrandmeister Michael Wulff auf die Mitgliederentwicklung ein. Im Berichtszeitraum verringerte sich der Mitgliederbestand der Einsatzabteilung um sieben auf 58 Mitglieder (51 männlich, 7 weiblich). Insgesamt sank der Mitgliederbestand mit passiven Mitgliedern von 195 auf 186.

Während die Mitgliederzahlen nur geringfügig sanken, stieg die Anzahl der Einsätze erheblich an. Im Vorjahreszeitraum musste die Ortsfeuerwehr nur zu 34 Einsätzen ausrücken - im aktuellen Berichtszeitraum waren es 60 Einsätze - eine Steigerung 26 Einsätze. Das Einsatzspektrum reichte von der kleinen Ölspur auf der Straße bis hin zum Dachstuhlbrand in Nienburg. Besonders erwähnt wurde eine Tierrettung, bei der sich ein Igel in einem Zaun verfangen hatte und nur mittels der Feuerwehr aus seiner misslichen Lage befreit werden konnte. Aber auch die Unterstützung/Betreuung von „gestrandeten Bahnreisenden“ im Sommer dieses Jahres wird einigen Kameradinnen und Kameraden in Erinnerung bleiben.

Neben dem Einsatzgeschehen standen aber auch diverse Übungs- und Ausbildungseinheiten auf dem Dienstplan. Qualifizierungen auf Kreis- und Landesebene wurden ebenfalls von den Mitgliedern wahrgenommen.

Das Kameradschaftliche kam im Jahr 2015 auch nicht zu kurz. Eine gemeinsame Radtour oder auch der Feuerwehrball gehörten mit zum Angebot wie viele weitere gesellschaftliche Unternehmungen.

Zum Ende des Berichtes dankte Ortsbrandmeister Stephan Ottens allen Kameradinnen und Kameraden für die gute Zusammenarbeit. Auch dem Förderverein, der mit zahlreichen Beschaffungen die Ortsfeuerwehr unterstützte galt Ottens Dank.

Von vielen Aktivitäten konnte auch der „Ehemaligen-Spielmannszug“ Langendamm berichten. Die 36 Mitglieder hatten über 17 Auftritte und Veranstaltungen. Auch das Gesellige und das Einbringen in die kulturellen Veranstaltungen des Ortsteiles gehörten zum festen Bestandteil in 2015.

Nienburgs Bürgermeister Henning Onkes konnte in seinem Grußwort ebenfalls den Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehr Langendamm seinen Dank von Rat und Verwaltung aussprechen. Gerade die sehr gute Zusammenarbeit mit der Arbeitsgruppe „Neubau Feuerwehrhaus“ der Ortsfeuerwehr sei ein guter und wichtiger Schritt gewesen. Es werde vermutlich noch in diesem Jahr ein Kaufvertrag für den neuen Standort „altes Dambach-Werk“ zustande kommen. Aber auch auf die derzeitige Flüchtlingssituation ging Onkes ein. „Wir haben Langendamm als Standort gewählt, weil dort die nötige Infrastruktur vorhanden ist und wir sehr eng mit der Ortsfeuerwehr zusammenarbeiten können“ sagte Onkes.

Auf die gute Zusammenarbeit mit der Feuerwehr konnte auch Karim Iraki, stellvertretender Ortsbürgermeister Langendamm, in Bezug auf die Flüchtlinge blicken. „Wir brauchten einen Raum für den Deutschunterricht und die Langendammer Kameradinnen und Kameraden haben sofort Ihr Feuerwehrhaus angeboten“ lobte Iraki die Brandschützer. Ebenso die materielle Unterstützung beim Besuch einer Delegation aus Israel funktionierte schnell und ohne Komplikationen sagte Iraki.

Kreisbrandmeister Bernd Fischer griff ebenfalls das Thema Flüchtlinge auf. „Ohne Ehrenamt ist der Sozialstaat am Ende“ zitierte der Kreisbrandmeister eine Sozialministerin und unterstrich damit die Notwendigkeit das Ehrenamt seitens Politik und Verwaltung zu unterstützen. „Die aktuelle Lage zeige auch, wie gut die verschiedenen Hilfsorganisationen miteinander arbeiten können.“ Aber auch die Lehrgangssituation an den Standorten der Niedersächsischen Akademie für Brand- und Katastrophenschutz war ein Thema für Fischer. „Wir haben weniger als 50% der beantragten Lehrgänge im Jahr 2015 erhalten - ein Zustand der nicht hinnehmbar ist“ mahnte Fischer. „Für das kommende Jahr sei zwar ein leichter Zuwachs zu erkennen, jedoch sollen im Jahr 2016 nur Führungslehrgänge stattfinden“ ergänzte der Kreisbrandmeister.

Ratsherr Rüdiger Altmann brachte es in seinem kurzen Grußwort auf den Punkt. „Wir dürfen nicht nur die betrachten, die das Ehrenamt ausführen, sondern wir müssen auch an die Familien der Ehrenamtlichen denken!“

Neben den Berichten und Grußworte standen noch Wahlen, Beförderungen und Wahlen auf der Tagesordnung. In dem Amt als Kassenprüfer wurde Mirco Heller wiedergewählt. Als neue Feuerwehrmitglieder wurden Johannes Heise und Sven Holthöfer aufgenommen und zu Feuerwehrmännern befördert. Weiterhin wurden René Bauer und Marc Anderson zu Oberfeuerwehrmännern, Sarah Hartmann zur Hauptfeuerwehrfrau, Timo Pfeffel zum Löschmeister, Michael Siegle zum Oberlöschmeister, Michael Wulff zum Hauptlöschmeister und Stephan Ottens zum ersten Hauptbrandmeister befördert. Das Niedersächsische Ehrenzeichen für 25-jährige Mitgliedschaft erhielten Gabriele Scholing, Kevin Auhage und Jens Thürnau. Das Verbandsabzeichen des Niedersächsischen Feuerwehrverbandes für 50-jährige Mitgliedschaft erhielt Wilfried Rudolph. Für 25-jährige Mitgliedschaft erhielten Mathias Bachmann und Wilfried Goldmann sowie für 40-jährige Mitgliedschaft Willi Minuth die Ehrennadel des Niedersächsischen Feuerwehrverbandes. Ein Gutschein erhielt Sarah Hartmann für die

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